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	<title>Comments for blog.olbrecht.net</title>
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	<description>12 minutes before lunch</description>
	<lastBuildDate>Sat, 03 Jul 2010 17:57:41 +0200</lastBuildDate>
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		<title>Comment on Gedanken zur Anerkennung von Studienleistungen by Raphael</title>
		<link>http://blog.olbrecht.net/2010/06/02/gedanken-zur-anerkennung-von-studienleistungen/comment-page-1/#comment-418</link>
		<dc:creator>Raphael</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 17:57:41 +0000</pubDate>
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		<description>ad a) Interessant, das war mir nicht bewusst. Muss mal nachhaken, wie das bei uns geregelt ist.

ad c) Ich habe nicht die Qualität der Studiengänge verglichen, sondern ihre Ziele. Universität baut (typischerweise) Forscher, Fachhochschule Arbeiter. Das ist pauschal und plump, ja, aber über den Daumen habe ich das bisher so verstanden. Ich stimme dir zu: wir brauchen jede fähige Person. Aber jede Person sollte die Ausbildung bekommen, die für sie geeignet ist. Mehr Leute in Universitätsstudiengänge zu pressen, deren Ziele nicht auf sie passen und deren Profil sie überfordert (das sehe ich übrigens täglich), ist nicht das Mittel der Wahl.

ad d) Ich sehe nicht, wie eine einzelne Vorlesung &quot;Qualifikationen&quot; vermittelt. In der Regel entsteht erst später im Studium durch Zusammhänge und Anwendung Qualifikation. Vorher ist da nur, wenn überhaupt, etwas Wissen.

ad Rest: Ich glaube, wir haben unterschiedliche Begriffe von Theorie. Wissen und Theorie sind verschiedene Dinge; frag mal Mathematiker oder theoretische Physiker und Informatiker. Wissen häufen meiner Erfahrung nach eher (Uni)Praktiker an; je theoretischer, desto mehr liegt der Fokus auf Denkschule. Wird man noch praktischer, werden irgendwann konkrete für die Wirtschaft relevanten Fähigkeiten/Tools vermittelt. Das ist das, was in meinen Augen in den Aufgabenbereich der Fachhochschulen fällt. Ich weiß, die Grenzen sind da in den Ingenieurswissenschaften (also auch Teilen der Informatik) fließender als in den Naturwissenschaften und Mathematik, aber vergiss letztere bitte nicht!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ad a) Interessant, das war mir nicht bewusst. Muss mal nachhaken, wie das bei uns geregelt ist.</p>
<p>ad c) Ich habe nicht die Qualität der Studiengänge verglichen, sondern ihre Ziele. Universität baut (typischerweise) Forscher, Fachhochschule Arbeiter. Das ist pauschal und plump, ja, aber über den Daumen habe ich das bisher so verstanden. Ich stimme dir zu: wir brauchen jede fähige Person. Aber jede Person sollte die Ausbildung bekommen, die für sie geeignet ist. Mehr Leute in Universitätsstudiengänge zu pressen, deren Ziele nicht auf sie passen und deren Profil sie überfordert (das sehe ich übrigens täglich), ist nicht das Mittel der Wahl.</p>
<p>ad d) Ich sehe nicht, wie eine einzelne Vorlesung &#8220;Qualifikationen&#8221; vermittelt. In der Regel entsteht erst später im Studium durch Zusammhänge und Anwendung Qualifikation. Vorher ist da nur, wenn überhaupt, etwas Wissen.</p>
<p>ad Rest: Ich glaube, wir haben unterschiedliche Begriffe von Theorie. Wissen und Theorie sind verschiedene Dinge; frag mal Mathematiker oder theoretische Physiker und Informatiker. Wissen häufen meiner Erfahrung nach eher (Uni)Praktiker an; je theoretischer, desto mehr liegt der Fokus auf Denkschule. Wird man noch praktischer, werden irgendwann konkrete für die Wirtschaft relevanten Fähigkeiten/Tools vermittelt. Das ist das, was in meinen Augen in den Aufgabenbereich der Fachhochschulen fällt. Ich weiß, die Grenzen sind da in den Ingenieurswissenschaften (also auch Teilen der Informatik) fließender als in den Naturwissenschaften und Mathematik, aber vergiss letztere bitte nicht!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Comment on Recht im Studium &#8211; was jeder (bereits) wissen sollte by Raphael</title>
		<link>http://blog.olbrecht.net/2010/06/04/recht-im-studium-was-jeder-bereits-wissen-sollte/comment-page-1/#comment-417</link>
		<dc:creator>Raphael</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 17:46:15 +0000</pubDate>
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		<description>Ich weiß sicher, dass genau der genannte Gedankengang der Grund ist, warum der Master Informatik zulassungsbeschränkt ist. Zu wenig Platz haben wir sicher nicht, im Gegenteil.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß sicher, dass genau der genannte Gedankengang der Grund ist, warum der Master Informatik zulassungsbeschränkt ist. Zu wenig Platz haben wir sicher nicht, im Gegenteil.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Comment on Anekdoten aus der Akkreditierung by Raphael</title>
		<link>http://blog.olbrecht.net/2010/06/08/anekdoten-aus-der-akkreditierung/comment-page-1/#comment-396</link>
		<dc:creator>Raphael</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 18:17:57 +0000</pubDate>
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		<description>Ich sehe nicht, dass per se Hochschullehrer &quot;ausgewiesene Fachleute&quot; auf dem Gebiet Lehre sind. Meiner (bescheidenen) Erfahrung nach gehört Lehrfähigkeit wenig bis nicht zu den üblichen Berufungskriterien. Titel schaffen keine Kompetenz.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe nicht, dass per se Hochschullehrer &#8220;ausgewiesene Fachleute&#8221; auf dem Gebiet Lehre sind. Meiner (bescheidenen) Erfahrung nach gehört Lehrfähigkeit wenig bis nicht zu den üblichen Berufungskriterien. Titel schaffen keine Kompetenz.</p>
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		<title>Comment on Anekdoten aus der Akkreditierung by Bastian</title>
		<link>http://blog.olbrecht.net/2010/06/08/anekdoten-aus-der-akkreditierung/comment-page-1/#comment-395</link>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 17:46:28 +0000</pubDate>
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		<description>to be continued ... 

bitte posten !!! (-:</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>to be continued &#8230; </p>
<p>bitte posten !!! (-:</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Comment on Gedanken zur Anerkennung von Studienleistungen by Jan Olbrecht</title>
		<link>http://blog.olbrecht.net/2010/06/02/gedanken-zur-anerkennung-von-studienleistungen/comment-page-1/#comment-394</link>
		<dc:creator>Jan Olbrecht</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 11:13:37 +0000</pubDate>
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		<description>Zu:
a) Die Hochschule muss festlegen, wie viel % eines Studiengangs maximal von außen eingebracht werden dürfen, dies muss in der Prüfungsordnung stehen. Wenn das nicht gemacht wurde, kann alles von extern erbracht werden. Typischerweise frage ich bspw. in Akkreditierungsverfahren nach, wie das geregelt ist, da ja geprüft werden muss ob die Hochschule ein eigenständiges Profil des Studiengangs hat.

c) Nicht jede FH ist rein praxisorientiert und nicht jede Uni hat tatsächlich einen theoretischen Anspruch im Master - ich habe zu viele Studiengänge gesehen wo Inhalte und Ziele brilliant bzw. so bescheiden zusammengestellt waren als dass ich hier noch irgendein Vertrauen auf die klare Profilabgrenzung zwischen Uni und FH habe. Es gibt viele hervorragende FH-Studiengänge (bei Ba/Ma hatten die FHs generell weniger Probleme als Unis mit der Umstellung und daraus folgend meist besser konzipierte Studiengänge) und leider noch viel mehr bescheidene Uni-Studiengänge. Eine Verallgemeinerung ist daher denke ich nicht zielführend, am Ende kommt es auf die individuelle Fähigkeit des einzelnen Studierenden an. Aus diesem Grund sollte man die Hürden abbauen und in Kauf nehmen. Es ist schlimmer für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands wenn wir Menschen Chancen nehmen, nur um eine &quot;Erfolgsquote&quot; hoch zu halten. Wir brauchen jede fähige Person.

d) Es geht nicht um Vorlesungstitel, Inhalte &amp; Co - es geht einzig um die Vermittelten Qualifikationen. Wenn man ehrlich ist bleibt von den meisten Vorlesungen ja kaum mehr hängen als die Fähigkeit die relevante Literatur wiederzufinden um die Details nachschlagen zu können.

Zuletzt zum Profil der Uni: Diese soll kein theorielastiges Studium anbieten sondern primär ein stärker forschungsorientiertes und abstrahiertes Studium anbieten. Ob dafür die Vermittlung von Theorie im Vordergrung stehen muss mag ich stark anzweifeln, was bringt es alle möglichen Definitionen auswendig zu können wenn der Transfer in die Umsetzung dieses Wissens in neue Erkenntnisse, Produkte und Lösungen auf der Strecke bleibt?
Für mich liegt der Unterschied zwischen Uni und FH darin, dass die Universität ein Studium anbieten soll, das breite Grundlagen für ein Gebiet vermittelt und dem Studierenden eine Vielzahl an Möglichkeiten eröffnet. Mit diesen ausgestattet muss der Student dann aber im Job erst noch die eigentlichen Fertigkeiten für seine täglichen Aufgaben erlernen. Die FH hingegen vermittelt anwendungsnäheres Wissen, mit dem der Berufseinstieg vereinfacht wird, ein späterer Wechsel aber schwerer ist, da die Ausbildung auf spezifische Berufsbilder ausgerichtet war.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu:<br />
a) Die Hochschule muss festlegen, wie viel % eines Studiengangs maximal von außen eingebracht werden dürfen, dies muss in der Prüfungsordnung stehen. Wenn das nicht gemacht wurde, kann alles von extern erbracht werden. Typischerweise frage ich bspw. in Akkreditierungsverfahren nach, wie das geregelt ist, da ja geprüft werden muss ob die Hochschule ein eigenständiges Profil des Studiengangs hat.</p>
<p>c) Nicht jede FH ist rein praxisorientiert und nicht jede Uni hat tatsächlich einen theoretischen Anspruch im Master &#8211; ich habe zu viele Studiengänge gesehen wo Inhalte und Ziele brilliant bzw. so bescheiden zusammengestellt waren als dass ich hier noch irgendein Vertrauen auf die klare Profilabgrenzung zwischen Uni und FH habe. Es gibt viele hervorragende FH-Studiengänge (bei Ba/Ma hatten die FHs generell weniger Probleme als Unis mit der Umstellung und daraus folgend meist besser konzipierte Studiengänge) und leider noch viel mehr bescheidene Uni-Studiengänge. Eine Verallgemeinerung ist daher denke ich nicht zielführend, am Ende kommt es auf die individuelle Fähigkeit des einzelnen Studierenden an. Aus diesem Grund sollte man die Hürden abbauen und in Kauf nehmen. Es ist schlimmer für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands wenn wir Menschen Chancen nehmen, nur um eine &#8220;Erfolgsquote&#8221; hoch zu halten. Wir brauchen jede fähige Person.</p>
<p>d) Es geht nicht um Vorlesungstitel, Inhalte &#038; Co &#8211; es geht einzig um die Vermittelten Qualifikationen. Wenn man ehrlich ist bleibt von den meisten Vorlesungen ja kaum mehr hängen als die Fähigkeit die relevante Literatur wiederzufinden um die Details nachschlagen zu können.</p>
<p>Zuletzt zum Profil der Uni: Diese soll kein theorielastiges Studium anbieten sondern primär ein stärker forschungsorientiertes und abstrahiertes Studium anbieten. Ob dafür die Vermittlung von Theorie im Vordergrung stehen muss mag ich stark anzweifeln, was bringt es alle möglichen Definitionen auswendig zu können wenn der Transfer in die Umsetzung dieses Wissens in neue Erkenntnisse, Produkte und Lösungen auf der Strecke bleibt?<br />
Für mich liegt der Unterschied zwischen Uni und FH darin, dass die Universität ein Studium anbieten soll, das breite Grundlagen für ein Gebiet vermittelt und dem Studierenden eine Vielzahl an Möglichkeiten eröffnet. Mit diesen ausgestattet muss der Student dann aber im Job erst noch die eigentlichen Fertigkeiten für seine täglichen Aufgaben erlernen. Die FH hingegen vermittelt anwendungsnäheres Wissen, mit dem der Berufseinstieg vereinfacht wird, ein späterer Wechsel aber schwerer ist, da die Ausbildung auf spezifische Berufsbilder ausgerichtet war.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Comment on Recht im Studium &#8211; was jeder (bereits) wissen sollte by Jan Olbrecht</title>
		<link>http://blog.olbrecht.net/2010/06/04/recht-im-studium-was-jeder-bereits-wissen-sollte/comment-page-1/#comment-393</link>
		<dc:creator>Jan Olbrecht</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 10:58:54 +0000</pubDate>
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		<description>Ich denke da ist ein Denkfehler drin - Beschränkt wird meist nicht weil sich Fachbereiche die Studis auswählen wollen, sondern deswegen, weil nicht genug Geld da ist um die Studienplätze nach KapVO anzubieten. Selbst in beschränkten Studiengängen klappt das mit dem Aussuchen nämlich überhaupt nicht so wie sich die Fachbereiche das so vorstellen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke da ist ein Denkfehler drin &#8211; Beschränkt wird meist nicht weil sich Fachbereiche die Studis auswählen wollen, sondern deswegen, weil nicht genug Geld da ist um die Studienplätze nach KapVO anzubieten. Selbst in beschränkten Studiengängen klappt das mit dem Aussuchen nämlich überhaupt nicht so wie sich die Fachbereiche das so vorstellen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Comment on Recht im Studium &#8211; was jeder (bereits) wissen sollte by Raphael</title>
		<link>http://blog.olbrecht.net/2010/06/04/recht-im-studium-was-jeder-bereits-wissen-sollte/comment-page-1/#comment-391</link>
		<dc:creator>Raphael</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 13:46:58 +0000</pubDate>
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		<description>Zu 2): Das ist ja alles sehr schön, wird aber dazu führen, dass viele Masterstudiengänge formal zulassungsbeschränkt sind, um den Fachbereichen die Möglichkeit zu geben, ungeeignete Studenten auszufiltern. Dies ist auch verständlich, denn die politisch postulierte Äquivalenz von Abschlüssen ist nunmal nicht real.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu 2): Das ist ja alles sehr schön, wird aber dazu führen, dass viele Masterstudiengänge formal zulassungsbeschränkt sind, um den Fachbereichen die Möglichkeit zu geben, ungeeignete Studenten auszufiltern. Dies ist auch verständlich, denn die politisch postulierte Äquivalenz von Abschlüssen ist nunmal nicht real.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Comment on Gedanken zur Anerkennung von Studienleistungen by Raphael</title>
		<link>http://blog.olbrecht.net/2010/06/02/gedanken-zur-anerkennung-von-studienleistungen/comment-page-1/#comment-389</link>
		<dc:creator>Raphael</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 16:37:16 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist jetzt dein Vorschlag, um Mobilität zu vereinfachen? Einfach zu ignorieren, dass Unterschiede in der Lehre existieren? Dass wir in verschiedenen Hochschulformen verschiedene Lernformen haben? Dass andere Länder weniger qualifizierende Studiengänge haben als wir? Komm schon, das kann keine Lösung sein.

Ich sehe ein paar große Probleme bei der Anerkennung von Studienleistung.

a) Die anerkennende Hochschule möchte sicherstellen, dass Studenten, die fremde Leistungen einbringen, weiterhin den eigenen Mindeststandards genügen. Die eingebrachten Leistungen sollten also tatsächlich ungefähr äquivalent zu den ersetzten sein. Warum das? Nunja, der eigene Ruf leidet, wenn Studenten den angesehenen Abschluss der Eliteuni X bekommen, indem sie große Anteile des Studiums an Mittelmaßuni Y absolvieren und die Leistungen in ECTS ungeprüft anerkannt bekommen. Das eigene Profil wird also gestört.

b) Wechseln Studenten recht früh und möchten sich Grundvorlesungen anerkennen lassen, muss darauf geachtet werden, dass diese Grundlagen zu denen der anerkennenden Hochschule passen -- zum Wohl des Studenten! Denn die Professoren der Zieluni wissen, was ihre eigenen Studenten für Grundlagen haben, und bauen auf diesen auf. Studenten, die sie zwar auf dem Papier, aber niemals erworben haben, geraten in Probleme. Nun könnte man sicherlich selbstverantwortliches Nacharbeiten fordern, was ich unterstützen würden; wären da nicht üblicherweise recht restriktive Semestergrenzen, die einen wegen vieler anerkannten Leistungen hochsemestrig eingestuften in Bredouillie bringen, muss er nacharbeiten.
Wir hatten bei uns am Fachbereich Informatik so einen Fall; da wechselte einer von der FH, bekam sehr viele Dinge anerkannt und rannte Fristen ein, weil er mit den noch zu erledigenden Vorlesungen nicht zurecht kam.

c) Fachhochschulen und Universitäten sind verschieden, auch wenn die Politik das nicht einsehen will. Einem Fachhochschulbachelor ist doch nicht geholfen, wenn einfach so in die Unimaster darf und dort an der Theorie, wo ihm die Grundlagen fehlen, scheitert.

d) Das Vergleichen von Studienleistungen ist sehr schwer. Vorlesungstitel und sogar Modulhandbucheinträge sind im Wesentlichen dazu gestaltet, die Akkrediteure zufrieden zu stellen. Den tatsächlichen Inhalt der Vorlesungen prüft niemand mehr.

Im Übrigen frage ich mich, wozu ein Student Mobilität während eines Studiums braucht. Was hat er vom Wechseln einer Hochschule? Wenn es Lebensumstände oder inhaltliche Bedenken sind, sollte er auch geneigt sein, Reibungsverluste hinzunehmen.

Der Wechsel nach dem Bachelor wird durch einige Faktoren erschwert, ist aber prinzipiell möglich und ich habe das auch schon Leute problemlos machen sehen. Das gilt zumindest für Wechsel zwischen Hochschulen gleicher Form; der Wechsel von FH zu Uni _muss_ in meinen Augen aber auch schwerer sein, da die Universität ein anderes, theorielastigeres Niveau fährt (oder fahren sollte).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist jetzt dein Vorschlag, um Mobilität zu vereinfachen? Einfach zu ignorieren, dass Unterschiede in der Lehre existieren? Dass wir in verschiedenen Hochschulformen verschiedene Lernformen haben? Dass andere Länder weniger qualifizierende Studiengänge haben als wir? Komm schon, das kann keine Lösung sein.</p>
<p>Ich sehe ein paar große Probleme bei der Anerkennung von Studienleistung.</p>
<p>a) Die anerkennende Hochschule möchte sicherstellen, dass Studenten, die fremde Leistungen einbringen, weiterhin den eigenen Mindeststandards genügen. Die eingebrachten Leistungen sollten also tatsächlich ungefähr äquivalent zu den ersetzten sein. Warum das? Nunja, der eigene Ruf leidet, wenn Studenten den angesehenen Abschluss der Eliteuni X bekommen, indem sie große Anteile des Studiums an Mittelmaßuni Y absolvieren und die Leistungen in ECTS ungeprüft anerkannt bekommen. Das eigene Profil wird also gestört.</p>
<p>b) Wechseln Studenten recht früh und möchten sich Grundvorlesungen anerkennen lassen, muss darauf geachtet werden, dass diese Grundlagen zu denen der anerkennenden Hochschule passen &#8212; zum Wohl des Studenten! Denn die Professoren der Zieluni wissen, was ihre eigenen Studenten für Grundlagen haben, und bauen auf diesen auf. Studenten, die sie zwar auf dem Papier, aber niemals erworben haben, geraten in Probleme. Nun könnte man sicherlich selbstverantwortliches Nacharbeiten fordern, was ich unterstützen würden; wären da nicht üblicherweise recht restriktive Semestergrenzen, die einen wegen vieler anerkannten Leistungen hochsemestrig eingestuften in Bredouillie bringen, muss er nacharbeiten.<br />
Wir hatten bei uns am Fachbereich Informatik so einen Fall; da wechselte einer von der FH, bekam sehr viele Dinge anerkannt und rannte Fristen ein, weil er mit den noch zu erledigenden Vorlesungen nicht zurecht kam.</p>
<p>c) Fachhochschulen und Universitäten sind verschieden, auch wenn die Politik das nicht einsehen will. Einem Fachhochschulbachelor ist doch nicht geholfen, wenn einfach so in die Unimaster darf und dort an der Theorie, wo ihm die Grundlagen fehlen, scheitert.</p>
<p>d) Das Vergleichen von Studienleistungen ist sehr schwer. Vorlesungstitel und sogar Modulhandbucheinträge sind im Wesentlichen dazu gestaltet, die Akkrediteure zufrieden zu stellen. Den tatsächlichen Inhalt der Vorlesungen prüft niemand mehr.</p>
<p>Im Übrigen frage ich mich, wozu ein Student Mobilität während eines Studiums braucht. Was hat er vom Wechseln einer Hochschule? Wenn es Lebensumstände oder inhaltliche Bedenken sind, sollte er auch geneigt sein, Reibungsverluste hinzunehmen.</p>
<p>Der Wechsel nach dem Bachelor wird durch einige Faktoren erschwert, ist aber prinzipiell möglich und ich habe das auch schon Leute problemlos machen sehen. Das gilt zumindest für Wechsel zwischen Hochschulen gleicher Form; der Wechsel von FH zu Uni _muss_ in meinen Augen aber auch schwerer sein, da die Universität ein anderes, theorielastigeres Niveau fährt (oder fahren sollte).</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Comment on Gedanken zur Anerkennung von Studienleistungen by Simon</title>
		<link>http://blog.olbrecht.net/2010/06/02/gedanken-zur-anerkennung-von-studienleistungen/comment-page-1/#comment-388</link>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 19:55:42 +0000</pubDate>
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		<description>Und worauf möchtest du nun hinaus?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und worauf möchtest du nun hinaus?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Comment on Persönlicher Kommentar zur Gremienkrise an der TU Kaiserslautern by Hochschulpolitik und StuPa &#171; time for sheep(s)</title>
		<link>http://blog.olbrecht.net/2009/12/01/personlicher-kommentar-zur-gremienkrise-an-der-tu-kaiserslautern/comment-page-1/#comment-328</link>
		<dc:creator>Hochschulpolitik und StuPa &#171; time for sheep(s)</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 09:00:47 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Ein persönlicher Kommentar zur Gremienkrise von Jan O. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Ein persönlicher Kommentar zur Gremienkrise von Jan O. [...]</p>
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	</item>
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